Ares, ein sanfter Riese mit einem großen Herzen.
Der etwa 70 cm große Rüde wird im Oktober 2026 10 Jahre alt und lebt bereits seit fast neun Jahren im Tierasyl. Dabei wollte er nie viel vom Leben, nur ein bisschen Ruhe, liebe Menschen und regelmäßige Spaziergänge.
Früher lebte Ares auf der Straße. Doch große Hunde werden in Serbien oft schnell eingefangen, weil viele Menschen Angst vor ihnen haben. So kam er ins Asyl, das seit vielen Jahren sein Zuhause auf Zeit ist.
Wer Ares kennenlernt, erlebt einen souveränen, ausgeglichenen und unglaublich verschmusten Hund.
Er liebt Menschen und kommt freundlich auf sie zu, um sich Streicheleinheiten abzuholen. Wenn man seinen Namen ruft, watschelt er freudig zum Tor, denn die täglichen Spaziergänge gehören zu seinen schönsten Momenten.
Ares läuft in seinem eigenen Tempo.
Er genießt die Zeit draußen, schnuppert entspannt seine vertrauten Wege entlang und geht manchmal sogar ins Wasser am Donaukanal.
Große Abenteuer braucht er nicht mehr, dafür aber Menschen, die seine ruhige Art zu schätzen wissen.
Mit anderen Hunden ist Ares absolut verträglich.
Er lebt friedlich mit Hündinnen und Rüden zusammen und lässt sich selbst dann nicht aus der Ruhe bringen, wenn kleinere Hunde ihn bedrängen. Streit sucht er nie.
Leider hinterlassen die Jahre im Asyl ihre Spuren. Alters- und größenbedingt ist sein Gang steifer geworden, vermutlich machen ihm seine Gelenke und Hüften zu schaffen. Der harte Betonboden hat zudem bereits Liegeschwüre verursacht.
Deshalb wünschen wir uns für Ares so sehr ein ebenerdiges bzw. Seniorhund-geeignetes Zuhause mit einem weichen Liegeplatz und idealerweise einem Garten, in dem er die Sonne genießen kann. Kurze Wege ins Grüne wären perfekt, denn Spaziergänge liebt er nach wie vor, nur eben in einem gemütlichen Tempo.
Ares braucht nicht viel. Ein ruhiger Haushalt, liebevolle Menschen und einen Ort, an dem er endlich ankommen darf.
Große, schwarze Hunde haben es im Tierschutz leider oft besonders schwer, gesehen zu werden. Auch Ares wartet deshalb schon viel zu lange auf seine Chance, obwohl er ein freundlicher, souveräner und unkomplizierter Begleiter ist.
Nach so vielen Jahren im Asyl wünschen wir uns daher nichts sehnlicher, als dass dieser wunderbare Hund seinen nächsten Winter nicht mehr auf kaltem Beton verbringen muss.
Wie eine Vermittlung abläuft, erfährst Du hier.