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Help For Strays e.V.

Blacky

Porträt von Blacky, einem älteren schwarzen Mischlingshund aus Serbien. Blacky schaut freundlich in die Kamera.

Rasse:

Geschlecht:

Geburtsdatum:    

Kastriert:

Geimpft:

Gechippt:

Schulterhöhe:

Mischling

männlich

23.07.2019

Ja

Ja

Ja

ca. 47 cm

Über mich:

Blacky, die schwarze Sanftmut

Blacky ist ein älterer Hund aus dem Tierschutz, der fast sein ganzes Leben im Tierheim RISKA in Serbien verbracht hat. Ein Hund, der niemals viel Aufhebens um sich macht, und den man gerade deshalb viel zu leicht übersieht.

Dabei ist Blacky einer dieser Hunde, deren Wesen sich nur schwer in ein paar Eigenschaften zusammenfassen lässt. Man muss ihn eigentlich kennenlernen. Denn hinter seiner ruhigen, zurückhaltenden Art steckt ein unglaublich gutmütiger, sanfter Rüde mit einem Herzen aus Gold.

Seine Familie ging, Blacky blieb zurück

Blackys Geschichte begann auf den Straßen Serbiens. Seine Mutter Bianca lebte dort und brachte ihre Welpen vermutlich irgendwo auf der Straße zur Welt. Wie viele es ursprünglich waren, wissen wir nicht. Ins Tierheim kamen schließlich Bianca und ihre beiden Welpen Blacky und Beauty.

Dass ausgerechnet Bianca die Mutter der beiden war, sorgte damals durchaus für Schmunzeln: Bianca war eine kleine, weiße Hündin, ihre beiden Kinder dagegen schwarz und einander zum Verwechseln ähnlich.

Bianca fand ein Zuhause. Auch Beauty wurde adoptiert.

Blacky blieb zurück.

Aus dem kleinen schwarzen Welpen wurde ein erwachsener Hund und schließlich ein Senior. Jahr für Jahr verging, andere Hunde kamen und gingen, aber niemand entschied sich für Blacky.

Ein Herz aus Gold

Blacky ist kein Hund, der sich in den Vordergrund drängt. Er fordert nichts ein und versucht nicht, sich gegen andere durchzusetzen. Mit seinen Artgenossen ist er ausgesprochen verträglich. Streit sucht Blacky nicht und Konflikten geht er konsequent aus dem Weg.

Auch Menschen gegenüber ist Blacky von seiner ruhigen und sanften Art. Bei einer ersten Begegnung stürmt er nicht sofort los, sondern schaut sich sein Gegenüber zunächst einmal an. Freundliche Zuwendung nimmt er jedoch gerne an und Streicheleinheiten genießt er aus ganzem Herzen.

Er ist sanft und beinahe bescheiden in der Art, wie er Kontakt aufnimmt. Blacky gehört nicht zu den Hunden, die lautstark darauf aufmerksam machen, dass sie auch noch da sind.

Vielleicht wurde er gerade deshalb so viele Jahre übersehen.

Wer Blacky jedoch persönlich erlebt, sieht nicht einfach einen älteren schwarzen Hund zwischen vielen anderen. Man begegnet einem unglaublich gutmütigen Wesen, das einem mit seiner stillen und liebevollen Art das Herz öffnet.

Welches Zuhause passt zu Blacky?

Blacky hat sein bisheriges Leben im Tierheim verbracht. Wie er auf all die Dinge reagieren wird, die für einen Hund in einem Zuhause zum Alltag gehören, können wir deshalb nicht mit Sicherheit vorhersagen. Auch das Leben in einer Stadt kennt er bisher nicht.

Was wir kennen, ist Blacky selbst: einen sanften, ruhigen und ausgesprochen gutmütigen Hund, der Konflikten lieber aus dem Weg geht und sich Menschen freundlich zuwendet, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen.

Deshalb möchten wir sein zukünftiges Zuhause nicht vorschnell auf bestimmte Lebensumstände festlegen. Viel wichtiger ist uns, die Menschen kennenzulernen, die sich für Blacky interessieren, und gemeinsam zu schauen, ob die Voraussetzungen und Erwartungen auf beiden Seiten zusammenpassen.

Wer sich von Blacky angesprochen fühlt, soll sich deshalb gerne bei uns melden. In einem persönlichen Gespräch können wir alles Weitere in Ruhe besprechen.

Ein älterer Hund aus dem Tierschutz, der endlich gesehen werden soll

Blacky hat fast sein gesamtes Leben im Tierheim verbracht. Wir können ihm diese Jahre nicht zurückgeben. Aber wir können dafür sorgen, dass seine Geschichte hier nicht endet.

Wir wünschen uns Menschen, die bei einem Senior nicht zuerst danach fragen, wie viele gemeinsame Jahre vielleicht noch bleiben. Sondern danach, wie schön sie diese Jahre gemeinsam machen können.

Blacky hat sein ganzes Leben niemanden gedrängt, ihn auszuwählen.

Jetzt wird es Zeit, dass ihn endlich jemand sieht.

Zu beachten:

zärtlich, verschmust,ruhig, verträglich, unkompliziert, etwas unsicher

Gallerie:

Theo und Robin – zwei ältere Brüder aus dem Tierschutz suchen ihr Zuhause

Theo und Robin sind zwei ältere Hunde aus dem Tierschutz, die seit ihrer Welpenzeit unzertrennlich sind. Gemeinsam wurden sie mit ihren Geschwistern Sara und Ajla vor dem Tierheim RISKA in Serbien ausgesetzt. Während Sara längst ein liebevolles Zuhause gefunden hat und Ajla sich einer anderen Hundegruppe angeschlossen hat, sind Theo und Robin bis heute immer zusammen.

Seit ihrer Welpenzeit teilen sie sich ihr Leben im Tierheim, und auch nach all den Jahren liegen sie noch immer fast immer Seite an Seite. Die beiden sehen sich nicht nur ausgesprochen ähnlich, sondern sind auch sehr aneinander gebunden.
Im Asyl kennt man die beiden nur unter einem Namen: die Blues Brothers.

Theo und Robin sind freundliche, ruhige und sehr gutmütige Hunde. Sie suchen keinen Streit und gehen Konflikten lieber aus dem Weg. Was eigentlich eine wundervolle Eigenschaft ist, macht ihr Leben im Asyl jedoch schwer. Andere Hunde drängen sie häufig zurück, sodass der Raum, in dem sie sich frei bewegen können, ohne bedrängt zu werden, für sie sehr begrenzt ist.

Unser größter Wunsch wäre es, dass Theo und Robin gemeinsam ein Zuhause finden. Ihre Bindung ist etwas ganz Besonderes, denn sie haben ihr gesamtes Leben miteinander verbracht. Gleichzeitig wissen wir, wie schwierig es ist, zwei Hunde zusammen zu vermitteln. Deshalb würden wir die Brüder selbstverständlich auch getrennt vermitteln. Denn beide haben es verdient, endlich anzukommen und ein liebevolles Zuhause zu erleben.

Der wunderbare Theo

Theo ist ein sanfter, ausgeglichener Hund, der im Asyl kaum auffällt. Meist liegt er gemeinsam mit seinem Bruder in der Nähe ihrer Hütte und beobachtet ruhig das Geschehen.

Er ist freundlich, liebt den Kontakt zu Menschen und genießt jede Aufmerksamkeit, ohne dabei jemals aufdringlich zu sein. Theo gehört zu den Hunden, die nicht viel fordern, aber unglaublich viel zurückgeben.

Auf Spaziergängen zeigt sich eine ganz andere Seite von ihm. Sobald er das Asyl verlassen darf, blüht Theo auf. Er läuft voller Freude, erkundet seine Umgebung und genießt die Abwechslung zum Alltag im Tierheim.

Theo ist ein gutmütiger und ruhiger Hund. Er geht Konflikten aus dem Weg und überlässt anderen lieber den Raum, statt sich durchzusetzen. Gerade diese sanfte Art führt leider dazu, dass er im Alltag des Asyls oft übersehen wird.

Der stille Robin

Robin ist seinem Bruder in vielen Dingen sehr ähnlich. Auch er ist ein ruhiger, freundlicher und sanfter Hund, der die Nähe zu Menschen liebt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Er ist allerdings etwas zurückhaltender las Theo.

Meist findet man ihn gemeinsam mit Theo in der Nähe ihrer Hütte. Die beiden geben sich gegenseitig Sicherheit und sind fast immer Seite an Seite zu sehen.

Auch Robin genießt Spaziergänge sehr. Draußen wirkt er gelöst und zufrieden. Er schnuppert neugierig, erkundet seine Umgebung und zeigt, wie viel Lebensfreude in ihm steckt.

Robin ist ein gutmütiger Hund, der Streit lieber vermeidet. Im Alltag des Asyls ist das leider oft ein Nachteil, denn die selbstbewussteren Hunde nehmen sich ihren Platz. Robin hingegen zieht sich zurück und wartet geduldig.

Unser Wunsch für Theo und Robin

Natürlich wäre es unser größter Traum, wenn Theo und Robin gemeinsam adoptiert werden könnten. Die beiden Brüder haben ihr ganzes Leben miteinander verbracht und ihre enge Verbindung ist etwas ganz Besonderes.

Doch dieser Wunsch soll ihnen nicht im Weg stehen. Sollte sich kein gemeinsames Zuhause finden, würden wir Theo und Robin auch getrennt vermitteln. Jeder von beiden hat ein eigenes Zuhause, Liebe und Geborgenheit mehr als verdient.

Vielleicht darf einer der Brüder zuerst ausreisen und findet seine Familie, während der andere später ebenfalls seine Chance bekommt. Alles wäre besser, als wenn beide weiterhin unbemerkt im Asyl warten müssen.

Hunde wie Theo und Robin sind wie Sterne am Tageshimmel: selten zu finden.
Sie leuchten nicht weniger als andere – man muss sich nur die Zeit nehmen, sie zu entdecken.

Vielleicht wartet einer von ihnen – oder sogar beide – genau auf dich.

Info:

Theo und Robin sind ausreisefertig, und reisen wie alle unsere Tiere mit Traces über ein lizensiertes Transportunternehmen.🐶🚗