Sunny, der Sonnenschein
Bei Sunny ist sein Name Programm. Er ist ein unglaublich fröhlicher und freundlicher Rüde.
Dabei waren die Umstände wie er ins Asyl kam, nicht ganz so erfreulich.
Eines Abends fuhr ein wirklich teurer BMW-SUV vor dem Asyl vor. Ein Frau stieg aus und holte den kleinen Sunny aus dem Wagen.
Sie erzählte, sie hätten zu Hause einen kleinen Rassehund, und ihr Mann würde diesen Mischlingswelpen nicht im Haus dulden.
Deshalb müsste er weg.
Da die Frau es nicht übers Herz brachte, ihn einfach auszusetzen, bat sie Milan ihn zu übernehmen.
Milan hat ihr dann eine saftige Ansage gemacht, dass sie in Tränen ausbrach und hat den kleinen Mann im Asyl willkommen geheißen.
Ich will hier keine Klischees bedienen, aber es war offensichtlich, dass diese Familie keinerlei Geldsorgen hatte, aber sie hat nicht einmal eine Spende dagelassen.
Sunny lebte sich schnell ein und fand neue Freunde.
Er ist sehr aktiv und agil und manchmal ein wenig zu überschwänglich.
Er jagt auch schon mal seinen eigenen Schwanz, aber nie um sich selbst zu verletzen.
Mit anderen Hunden kommt er gut klar, auch wenn er gerne mal bei Keifereien mitmischt.
Wenn man in der Küche versucht zu essen, ist Sunny jedenfalls immer mit im Team „Ich beame dir das Essen aus dem Mund, und schaue dich so lange an, bis du ein schlechtes Gewissen hast“
Da müsste man ein wenig dran arbeiten, allerdings ist der Konkurrenzdruck im Asyl auch extrem hoch. Da muss man schon in der ersten Reihe stehen, um ein Leckerchen abzubekommen.
Sunny ist nicht scheu. Er schmust gerne und ist aktiv.
Er ist sicher eine gute Wahl für Menschen die ebenfalls gerne unterwegs sind.
Wichtig, wie immer, ist, dass Hunden wie Sunny ungestörte Ruhephasen ermöglicht werden.
Gerade aktive Hunde, brauchen extrem viel Ruhe und Auszeiten, um nicht zu überdrehen.
Auch ältere Kinder sollten kein Problem sein.
Sollte ein Ersthund da sein, muss geschaut werden, inwiefern es passen könnte.
Info:
Was bedeutet, dass der Hund noch nicht ausreisefertig ist?
Unsere Hunde werden regel- und vorschriftsmäßig geimpft. Tollwutimpfung wird in Serbien jährlich gemacht.
Um aus Serbien, das mittlerweile ein gelistetes Drittland ist, Hunde in die EU verbringen zu können, brauchen sie einen entsprechenden Tollwuttiter.
Der misst, ob genügend Antikörper gegen Tollwut im Blut sind.
Für Serbien gilt, dass der Titernachweis bei Einreise in die EU, mindestens 3 Monate alt sein muss.
Da Titer recht teuer sind, haben nicht alle Hunde das Zertifikat, sondern es wird erst bei Bedarf gemacht.
Wird ein Hund adoptiert, kann es daher 3 Monate dauern, bis er/sie ausreisefertig ist.
Dazu wird dem Hund Blut abgenommen, und ins Labor geschickt.
Das ist auch der Grund, warum unsere Hunde frühestens mit 8 Monaten vermittelbar, bzw. ausreisefertig sind.
verspielt, schmusig, freundlich, manchmal etwas zu stürmisch, verträglich mit anderen Hunden, aktiv