Die gestresste Dolores
Dolores kam als Welpe ins Asyl.
Von Anfang an wurde sie von anderen Hunden bedrängt.
Die meiste Zeit verkroch sie sich in eine der Hütten, um dort ihre Ruhe zu haben.
Milan hat deshalb entschieden sie in die deutlich kleinere Gruppe, direkt am Kanal zu bringen.
Dort hat sie mehr Ruhe vor den anderen.
Dolores sieht man den Stress im Asyl an, denn sie hat mit nur knapp 6 Jahren bereits eine weiße Schnauze.
Daher würden wir uns sehnlichst einen ruhigen Platz wünschen, an dem sie nicht gemobbt wird.
Mit Menschen kommt Dolores super klar. Sie schmust gerne und sucht aktiv die Nähe.
Draußen, beim freien Spaziergang ist sie fröhlich und ausgelassen. Auch hat sie kein Problem mit anderen Hunden, aber im Asyl selbst ist ihr die große Anzahl an Hunden einfach zu viel.
Ein weiterer Hund wäre für Dolores daher kein Problem, aber sie ist vermutlich einer der Hunde, der auch als Einzelhund sehr glücklich werden kann.
Hauptsache sie hat einen Menschen, der ihr Aufmerksamkeit und Liebe schenkt.
Info:
Was bedeutet, dass der Hund noch nicht ausreisefertig ist?
Unsere Hunde werden regel- und vorschriftsmäßig geimpft.
Tollwutimpfung wird in Serbien jährlich gemacht.
Um aus Serbien, das mittlerweile ein gelistetes Drittland ist, Hunde in die EU verbringen zu können, brauchen sie einen entsprechenden Tollwuttiter.
Der misst, ob genügend Antikörper gegen Tollwut im Blut sind.
Für Serbien gilt, dass der Titernachweis bei Einreise in die EU, mindestens 3 Monate alt sein muss.
Da Titer recht teuer sind, haben nicht alle Hunde das Zertifikat, sondern es wird erst bei Bedarf gemacht.
Wird ein Hund adoptiert, kann es daher 3 Monate dauern, bis er/sie ausreisefertig ist.
Dazu wird dem Hund Blut abgenommen, und ins Labor geschickt.
Das ist auch der Grund, warum unsere Hunde frühestens mit 8 Monaten vermittelbar, bzw. ausreisefertig sind.
freundlich, schmusig, fröhlich, verträglich mit anderen Hunden, wird aber selbst oft bedrängt, daher etwas unsicher