Meda der Gelbe
Medas Geschichte ist traurig und in seinem jungen Leben hat er schon Schreckliches erleben müssen.
Meda lebte bei einem Bekannten des Asyls. Leider ein Mensch mit sehr primitiven Vorstellungen über den Umgang mit Tieren.
Meda war vor einiger Zeit bereits im Asyl. Einer der anderen beiden Hunde hatte ihn angegriffen, und wirklich schwer verletzt. Das Foto stellen wir euch unten in die Galerie.
Milan wurde gebeten, den schwer verletzten Hund zum Arzt zu bringen, und bei sich in der Ambulanz bis zu seiner Genesung zu versorgen.
Nachdem die körperlichen Wunden verheilt waren, kam Meda zurück zu seinem Menschen, und nun begann die eigentliche Tortur.
Damit sich ein solcher Unfall nicht wiederholte, wurde Meda fortan in einem 2x2m großen Zwinger gehalten.
Irgendwann war er seinem Menschen aber endgültig zu viel, und er rief Milan an mit den Worten:
„Entweder du übernimmst ihn, oder ich bring ihn um.“
Leider sind solche Aussagen in Serbien selten leere Drohungen.
So kam es, dass Meda ein zweites Mal ins Asyl kam.
Hier war er zunächst verwirrt, was mit ihm geschieht.
Ich konnte mich zu ihm in den Zwinger setzen, und er suchte den Kontakt.
Meda ist ein wirklich lieber und friedfertiger junger Rüde, dem sehr viel Gewalt angetan wurde.
Trotzdem merkt man ihm sein fröhliches und unbeschwertes Wesen an.
Wir denken, dass seine Retrievergene, die er ganz offensichtlich hat, ihm eine gehörige Resilienz ermöglichen.
Denn anders ist nicht zu erklären, wie ein Hund, nach all dem was er erfahren musst, noch derart freundlich und dem Menschen zugewandt ist.
Dass Meda ein Mischling ist, sieht man vor allem an seinem relativ niedrigen Körperbau. Er ist sozusagen ein etwas tiefergelegter Retriever 🙂
Wir denken, dass Meda sowohl als Einzelhund, aber auch als Zweithund super geeignet ist, und dass auch Kinder für ihn kein Problem darstellen werden.
schmusig, freundlich, zugewandt, ruhig, verträglich mit anderen Hunden